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Obmann Ernst Meschik
Tel.: (06584) 76 76
Mobil: 0664 431 87 77
meschik.ernst@aon.at


Info Bertgenhütte u. Wildalmkircherlbiwak

Josef Kysela
Tel.: 06582 70393
pepi.kysela@sbg.at

 


 

Bergtour zum 3.240 m hohen Hochschober über Hochschoberhütte

Beginn des Ed.Jordanweges
Blick auf Prijakt

Der Grund ist unbekannt - aber es ist so: Wird eine Bergtour im südlichen Alpenbereich ins Auge gefasst, denkt man an die südliche Venedigergruppe, Vilgratental, vergletscherte Gipfel, an Fels und Eis.

Diesmal aber nicht. Schon lange interessierte mich der Hochschober. Prachtvoll ist seine vergletscherte Nordflanke vom Glocknergebiet aus zu sehen, der Blick fasziniert immer wieder  und stärkt den Wunsch diesem Berg einen Besuch abzustatten.

Wir starteten am 26.Juli 08 in Richtung Osttirol bis Ainet, wo wir zu dem kleinen Bergddorf Obleibnig auffuhren, allerdings einige Kilometer vorher nach rechts zu den Gehöften Unter- bzw. Oberfercher hinauf fuhren. Ein asphaltiertes Sträßchen, aber sehr schmal mit bescheiden wenigen Ausweichen. Eine spannende Auffahrt, denn was im Falle eines Gegenverkehrs passiert?? Wir hatten das Glück die Straße für uns alleine zu haben. Vom Oberfercherhof führt ein mäßig steiler Schotterweg bis zum Parkplatz Leibnitzbach, 1.640 m. Von hier zu Fuß den Ed. Jordan Weg taleinwärts zur Leibnitzalpe, über wunderbare Almwiesen, vorbei an einem Wegkreuz und über den letzten Aufschwung hinauf zur Hochschober Hütte. Der Aufstieg eignet sich bestens für einen Familienausflug mit Kindern. Eine genussvolle Wanderung mit Almen, Weidevieh und herrliche Almböden.

Harry, der Hüttenwirt, empfing uns sehr freundlich in seiner gepflegten, sauberen Hütte mit frischem Kuchen und Kaffee. Am Nachmittag spazierten wir zwischen Regentropfen zur Schoberlacke und weiter in Richtung Staniskascharte. Das Wetter war nicht verlässlich, auch nicht für den nächsten Tag.

Den Aufstieg bis zur Lacke kannten wir vom Vortag, bis zur Staniskascharte waren zwei Schneefelder zu bewältigen, wobei das zweite bei Hartschnee schon wegen der Steilheit Vorsicht verlangt. Allerdings kann man unschwierig in Felsgelände ausweichen. Der gesamte Aufstieg bis zum Gipfel führt über riesige Geröllhalden. Liegt kein Schnee im Gratbereich, sind keinerlei Hilfsmittel für den Aufstieg notwendig. Nur bei Schnee können Steigeisen sehr wohl zur Sicherheit beitragen. Wir hatten mit dem Wetter insofern Glück, als es keinen Niederschlag gab. Allerdings der Nebel verdeckte uns die schöne Aussicht von diesem Gipfel. Trotzdem war es eine schöne Bergtour. Ich möchte sie insofern "verfeinern", als ich die Überschreitung vom Schober Törl aus ins Auge fasse. Das ist sicher eine schöne und interessante Fels- Eistour.

Die Hütte mit dem Hüttenwirt Harry und seinem Team sind bestens zu empfehleln; freundlich, zuvorkommend, ausgezeichnetes Essen. saubere Lager und sanitäre Anlagen. 

Einige Aufnahmen über unseren Weg zum Hochschober:

 

 

Leibnitzalm
Hochschober
Hochschober Hütte
Schoberlacke
Staniskascharte
Am Gipfelgrat
Am Gipfel
Abstieg Staniskascharte
 
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