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04/01/10

SCHITOUREN IN DEN SIBILLINEN v. 26 02. bis 5.03.2010

 

Für Schitouren der besonderen Klasse haben wir dieses Jahr ein völlig unbekanntes Terrain betreten. Zehn Teilnehmer haben die Fahrt nach Mittelitalien, etwa 150 km östlich von Rom, mitgemacht, um in den Sibillinen auf Schneesuche für Schitouren zu gehen. Niemand konnte exakt sagen, was uns erwartet. Die Spannung war deshalb groß. Was wir erfahren konnten, war Internetwissen. Und das ließ auf allerhand Interessantes schließen. Unser Ziel war das Städtchen Norcia, ein idealer Ausgangspunkt für das ausgesuchte Tourengebiet.  Es liegt in der Region Umbrien. Es ist nicht groß, aber durch die Romnähe gehört es zum Naherholungszone der italienischen Hauptstadt. Eine Woche wollten wir uns Zeit nehmen, um dieses Gebiet kennen zu lernen. Quartier machten wir im Nonnenkloster Benedettine Monastero di S. Antonio.

Norcia liegt auf ca. 600 HM, das Schigebiet beginnt zwischen 1300 und 1400 HM, je nach Schneelage. Die Zufahrt dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Alle Straßen sind asphaltiert. Unser erster Gipfel war gleich der höchste, der Monte Vettore, 2.478 m. Sonnenschein und glasharte Aufstiegspisten haben wir angetroffen. Es gibt steile bis sehr steile Aufstiege, die mit Fellen und Harscheisen gerade noch zu meistern sind. Empfehlenswert sind Steigeisen. Die Abfahrt war herrlich aufgefirnt und daher ein wahrer Genuss. Der einzige Ort weit und breit ist Castelluccio auf einer kleinen Anhöhe gelegen, der Treff aller Tourengeher, um Durst und Hunger zu befriedigen. Der nächste Tag führte uns vorbei an Catelluccio zu einem erschlossenen Schigebiet mit drei Schleppliften. Wir starten hier zu der geplanten Gratwanderung über den Monte Porche und weiter. Aber, aber, schon in Norcia war ein sehr warmer Wind zu spüren, der nichts Gutes verhieß. Beim Aufstieg wurde er immer stärker und in Gratnähe konnte man sich nicht mehr aufrecht halten. Wir mussten die Tour abbrechen und die Flucht zum Ausgangspunkt antreten. Wie wir erfuhren, bestätigte sich unsere Vermutung: Das ist der Schirokko, der uns nicht nur vom Grat bläst sondern auch zur verfrühten Heimfahrt. Wir versuchten am nächsten Tag nochmals, mussten aber auf den niedrigen Monte Lieto ausweichen. Der Wind hat ganze Bergrücken vom Schnee befreit. Nach gründlichem Wetterstudium war es klar: Kein Tourenwetter in den nächsten Tagen, daher verfrühte Heimfahrt. 

Nachzutragen wäre noch das Trüffelfest in Norcia. Ein Volksfest mit unzähligen Trüffel-, Käse- Fleisch-, Wurst- Früchte-, Gemüse- und Brotstandeln, alles heimische Produkte. 1 kg Trüffel kostet 1.000 €. Da war Wurst, Speck und Käse schon erschwinglicher.

Siehe Fotogalerie

 

 
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