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Obmann Ernst Meschik
Tel.: (06584) 76 76
Mobil: 0664 431 87 77
meschik.ernst@aon.at


Info Bertgenhütte u. Wildalmkircherlbiwak

Selbstversorgerhütten
Die entsprechenden Corona-Maßnahmen müssen eingehalten werden. Bei Fragen bitte Mails an:
meschik.ernst@aon.at

 


 

Innenhof Hotel Riad
Blick von der Dachterrase
Orangenbar auf dem Weg z.Toubkalhütte
Toubkal 4.167 m
Anstieg zum Ras n'Ouanoukrim

Schitouren im Hohen Atlas

Einer Hochstimmung bei der Heimfahrt im vergangenen Jahr nach herrlichen Schitouren in den Sibillinen (Umbrien), wurde das heurige Ziel mehr aus einer stimmungsvollen Laune sporadisch angedacht, wohl in der Meinung, das wird nicht so leicht machbar sein. Doch der Gedanke hat sich in den Köpfen fest verankert. Acht Mitglieder unserer Sektion (1 Frau und 7 Männer) wollten das Abenteuer Marokko erleben.

Unser Vorsitzender Ernst Meschik setzte seine große Erfahrung in internationalen Reisen ein und organsierte für uns Flüge, Unterkunft, und herrliche Schitouren im Hohen Atlas. 

So flogen wir am 20. März 2011 von München direkt nach Marrakech. Ein Taxi brachte uns bis an den Rand der Altstadt. Der Weiterweg durch die engen Altstadtgassen zum Hotel war nur zu Fuß möglich, das Gepäck auf Karren befördert. Die Gassen waren zu mitternächtlichen Stunde nicht sehr einladend, aber das Hotel eine wahre Oase mit einem wurderbaren Innenhof, Dachterrasse und saubere ansprechende Zimmer. 

Am folgenden Tag schlenderten wir erstmals durch die Medina, die riesengroßen Märkte in der Altstadt, machten die letzten Besorgungen und Nachmittag starteten wir in Richtung Imlil mit dem Taxi und weiter zu Fuß ca 30 Minuten nach Around. Es ist der Ausgangspunkt für den Anstieg zur Toubkalhütte. Am nächsten Tag kamen die Mulis, das Gepäck wurde verladen und auch wir machten uns auf den Weg zur Hütte. Es ist ein moderat ansteigender Weg, ohne besondere Steilstufen. Nach 1 1/2 Stunden kommen wir zum Marabout Sidi Chamharouch, einer Pilgerstätte für Menschen, die vom bösen Dschinn (Stress) besessen sind. Wie überall gibt es auch hier noch die Möglichkeit allerhand zu kaufen. Die große Überraschung auf dem weiteren Anstieg war aber eine "Orangenbar" am Weg in ca. 2.900 m. Hier wurden frische Orangen gepresst und der Saft um einen Spottpreis verkauft. Eine wirklich frische, aufbauende Labe für den letzten Wegabschnitt. Ab 2.700 m sind wir mit Schi und Steigfelle unterwegs. 

In den folgenden Tagen konnten wir täglich eine Schitour unternehmen, die erste Tour begann allerdings wegen eines Sturmes erst zu Mittag. Trotzdem konnten wir noch - ohne es zu wollen - den 4.030 m hohen Akioud  erreichen. Ein schöner Viertausender, allerdings der Schnee durch den Sturm gefährlicher Plattenpulver. Der zweite Tag führte uns auf den Toubkal, mit 4.167 m der höchste Berg Nordafrikas. Ohne besondere Schwierigkeit lässt sich der Toubkal West als zweiter Viertausender mitnehmen. Der erste Teil des Aufstiegs ist sehr steil und sehr hart, am Nachmittag die Abfahrt dafür herrlicher Firn. Der dritte Tag war dem 4.083 m hohen Ras n'Ouanoukrim gewidmet. Der Aufstieg führt nach Süden zu einer im Anstieg sichtbaren Scharte, von ihr kurz westlich, dann zu Fuß über eine Felsstufe zum leicht geneigten Gipfelhang. Die Felsstufe hat nur eine schmale, sehr steile Abfahrtsmöglichkeit. Stürzen nicht erlaubt! Der Rest der Abfahrt purer Genuss im Afrafirn. Am nächsten Tag war die steile Clochetons-Rinne im Programm. Die Abfahrt ist ostseitig, daher war früher Start angesagt. Der obere Teil der Rinne erreicht eine Steilheit wie die Pallavicinirinne im Glocknergebiet. Die Sonne hat die Rinne schon im Anstieg erreicht, daher der Schnee etwas weich. Die Abfahrt war im ersten Teil anstrengend, der Rest Vergügen im herrlichen Firn. Das Bild zeigt die Clochetons von Toubkal aus. Die letzte Tour führte uns nochmals nach Süden und vor dem Ras westlich in die Rinne zwischen Ras und Akioud. Zwei Kare lockten, keines wurde ausgelassen. 

Am 28. März verabschiedeten wir uns von der Toubkalhütte. Das Gepäck schulterten wieder die Träger. Die Mulis gehen nur auf aperen Wegen. In dieser Woche hat sich die Schneelage auf 2.900 m zurückgezogen. Vorbei an der "Orangenbar" - natürlich mit Einkehr - nach Around, wo wir zu einem Essen eingeladen waren, und weiter nach Marrakech in das uns schon bekannte Hotel Riad. Zwei Tage blieben uns zur Stadtbesichtigung. Die nutzten wir ausgiebig mit einem Führer. So haben wir viel über das Land, die Leute, sowie über den Islam erfahren und natürlich auch die Sehenswürdigkeiten besucht.

Siehe Fotogalerie

 
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