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Tel.: (06584) 76 76
Mobil: 0664 431 87 77
meschik.ernst@aon.at


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Josef Kysela
Tel.: 06582 70393
pepi.kysela@sbg.at

 


 

DIE KLETTERSTEIGE DER SCHIARAGRUPPE

Die Felsnadel Gusela u. Bivacco Marmol

Der Kletterausflug unserer Sektion unter der professionellen Führung von Raimund Kapeller führte uns dieses Jahr in den weniger bekannten Teil der Dolomiten, in die Schiara. Fünf Klettersteige auf engstem Raum hat das Schiaramassiv im Hinterland von Belluno zu bieten. Übernachtungsmöglichkeit gibt es auf der einzigen bewirtschafteten Hütte, dem Rifugio 7° Alpini.

Der Hüttenzustieg schlängelt sich entlang eines Baches durch einen eindrucksvollen Felskessel und dichten Laubwald. Erst nach 2 1/2 Stunden Gehzeit ändert sich das Bild schlagartig, denn unmittelbar vor der Hütte lichtet sich plötzlich der buschänhnliche Wald und man steht mitten in einem mächtigen Bergkessel unter der gewaltigen Kulisse der Schiara. auch unser Tagesziel die 7° Alpinihütte ist sichtbar. 

Als 1. Klettersteig entscheiden wir uns für den Via ferrata Sperti. Der Zustieg von der Hütte zu den Klettersteigen verläuft für alle 3 Steige gleich. In einer schwachen Stunde ist der Einstieg erreicht. Leider hat sich das Wetter über Nacht verschlechtert. Ein Schauer zwang zu einem kurzen Aufenthalt im Bivacco Sperti auf 2.100 m. Die Via ferrata Ssperti führt in direkter Linie über Blöcke und Leitern zur Forcella Sperti (2250 m) hinauf. Dort wechseln wir die Bergseite und kletterten in einem steten Auf und Ab zur Forcella della Gusela, eine weithin sichtbare Felsnadel. In der Nähe befindet sich auch das Bivacco Marmol, hier endet auch die Via ferrata Sperti. 

Der Via ferrata Antonio Berti leitet auf das Dach der Schiara. Über gut gesicherte Felsüberhänge, luftige Gratzacken und  schmale Bänder führt die ferrata auf den Gipfel der Schiara (2565 m). Den Abstieg wählen wir über den Ostgipfel der Schiara in Richtung Bivacco Marmol. Beim Biwak beginnt der Via ferrata Marmol, der uns zum Einstieg und weiter zum Rifugio führt.

Am zweiten Tag sind wir schon in aller Früh Richtung Zacchi unterwegs. Der zeigt gleich mit der ersten Schlüsselstelle, dass man etwas mehr auf Zack sein muss. Er führt diagonal durch die steilen Südabstürze des Schiaragipfels. Dieser Klettersteig verlangt nicht nur Trittsicherheit, hier ist auch klettertechnische Erfahrung gefragt, weil immer wieder ungesicherte Passagen geklettert werden müssen. Unterhalb vom Bivacco Bernardino beenden wir unsere Tour und genossen bei traumhaft schönem Wetter die Weitsicht, die uns den Blick bis zu Adria frei gibt.  

Der Abstieg erfolgte über dieselbe Route bis zum Enstieg und weiter zur Hütte. Ein letztes Bier und dann mussten wir zum Abstieg ins Tal aufbrechen, denn nach Hause war es noch ein langer Weg. Dennoch gaben wir uns auf halbem Weg ins Tal den Genuss hin, in einen traumhaften Gumper zu springen, um uns abzukühlen.

Unser Dank gebührt Raimund, der uns so sicher und gekonnt durch diese Kletterpassagen geführt hat und uns an diesem schönen Erlebnis teilhaben hat lassen.

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